
Multiple Sklerose
Ein Angebot für MS-Patienten
Persönliche Beratung durch eine Betroffene
Seit ungefähr fünf Jahren ist mir bekannt, dass ich
an Multipler Sklerose erkrankt bin. Am Anfang versuchte ich, die
Krankheit „kopfmäßig“ zu verarbeiten. Ich hatte nur wenig
Gelegenheit und Möglichkeiten, mit Betroffenen zu sprechen. Die
entstandenen Ängste und Sorgen über meine Situation verdrängte
ich.
Ich grenzte mich von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten
ab, weil sie mich mit Ratschlägen und Fragen überhäuften und mich
damit immer mehr verunsichert haben. Durch die Klinikaufenthalte
und Gespräche mit Betroffenen gelang es mir allmählich, meine
Ängste zu formulieren. Dadurch lernte ich, mit ihnen
umzugehen.
Rückblickend hätte mir in der ersten Zeit nach Diagnosestellung
eine Anlaufstelle geholfen, über meine Situation und meine Fragen
sprechen zu können.
Heute weiß ich, dass die Auseinandersetzung mit der Diagnose
weitgehend von der Stabilität der Patienten abhängig ist. Gespräche
können Patienten davor schützen, dass sie sich in ein Schneckenhaus
zurückziehen. Darum möchte ich einen Erfahrungsaustausch von
Betroffenen mit Neu-Betroffenen aufbauen, der die Zeit nach der
Diagnosestellung begleitet.
Sprechstunden: Jeden Dienstag
10.00 – 12.00 Uhr Raum 913 im Erdgeschoss.
Wenn Sie ein Gespräch wünschen, können Sie mich auch telefonisch
dienstags zwischen 10.00 und 10.15 Uhr unter
Telefon 05626 87-913 erreichen.
Sie können sich auch über die Ambulanz von Prof. Welter, Telefon
05626 87-918 oder über
das Chefarztsekretariat, Telefon 05626 87-919
anmelden.
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Aktualisiert am 04.04.2008